In vielen Medien wird Merz immer wieder gerne als „Außen-“ bzw. „Sektempfang-Kanzler“ karikiert. Das kommt nicht von ungefähr, denn gleich nach seinem Amtsantritt flog er nach Kiew und Brüssel, um dort (mit Steuergeldkoffern aus Deutschland im Gepäck) den großen Staatsmann heraushängen zu lassen.

Zuhause ist man von solchen Auftritten weniger begeistert. Seinen Bürgern und Wählern wird Merz als der Kanzler der gebrochenen Versprechen in Erinnerung bleiben: Schuldenbremse, Migrationswende, Energiewende, Wirtschaftswende – die Hoffnungen waren groß, die Enttäuschung ist umso größer.

Der Elefant im Raum: Mit der SPD kann Merz nichts von dem umsetzen, was er (angeblich) vorhatte.

Die Wähler werden es sich merken…